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Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,2 Prozent über dem des Vorjahres. Damit stieg das BIP das achte Jahr in Folge nach der Wirtschaftskrise.

Im Mittel der vergangenen zehn Jahre lag das Wachstum bei 1,3 Prozent – das BIP 2017 lag also fast einen Prozentpunkt darüber. Zurückzuführen sei das vor allem auf gestiegene Konsumausgaben der Bevölkerung, höhere Investitionen vieler Unternehmen und der starken Weltwirtschaft, von der die deutschen Exporteure profitieren.

1.350 Millionen Gigabyte mobiles Datenvolumen werden die Deutschen laut TK-Marktanalyse Deutschland 2017 verbrauchen. Aber der Datenverkehr könnte wohl noch deutlich höher sein. Denn im europäischen Vergleich wird deutlich, dass die Deutschen bislang vergleichsweise wenig für ihr Geld kriegen. Während unsere Nachbarn in den Niederlanden oder der Schweiz unbegrenzt surfen können, bekommen die Deutschen Verbraucher laut Digital Fuel Monitor für bis zu 30 Euro maximal 15 Gigabyte Datenvolumen. Die gute Nachricht ist, es tut sich etwas auf dem Markt – noch im April waren zu diesem Preis maximal sechs Gigabyte drin.

Die gute Konjunktur sorgt in Deutschland für eine stabile Personalnachfrage. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung  (IAB) sind derzeit 1,1 Millionen Stellen unbesetzt – davon 842.000 in Westdeutschland. Den höchste Personalbedarf (617.000 offene Stellen) verzeichnet der Dienstleistungssektor (unternehmensnahe und sonstige Dienstleistungen). Konstant hoch ist der Bedarf im Bereich Information und Kommunikation (44.000 offene Stellen). Gleichzeitig verzeichnet das Statistische Bundesamt ein konstant hohes Wachstum der Berufstätigenzahl. Im Oktober gingen 44,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland eine Erwerbstätigkeit nach.

Die Nutzung des Tor-Netzwerks ist in Deutschland Ende September sprunghaft gestiegen. Lag die Zahl der Zugriffe vorher bei unter 180.000 waren es zuletzt mehr als eine halbe Million. TOR ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten, das zum Beispiel für Internet-Browsing (Tor-Browser) oder Instant Messaging genutzt werden kann. TOR ist die Abkürzung von „The Onion Routing“. Onion – englisch für Zwiebel – spielt auf die Art an, wie Datenverkehr innerhalb des Tor-Netzwerks verschlüsselt wird.

Die Grafik zeigt das Ergebnis einer im Jahr 2017 in Deutschland durchgeführten Umfrage zur künftigen und aktuellen Nutzung von digitalen Technologien. 75 Prozent der befragten Führungskräfte, die in ihrem Unternehmen für das Thema Digitalisierung verantwortlich sind, gaben an, dass in ihrem Unternehmen aktuell bereits Cloud Computing im Einsatz ist.

Nur 1,8 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland waren im Dezember 2016 mit einem Glasfaserkabel verbunden. Das zeigen Daten der OECD. Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig. Absolute Weltspitze ist Japan mit rund 75 Prozent. In Europa sind die skandinavischen Länder – allen voran Schweden (55 Prozent) – führend.

In Deutschland kommt der Ausbau bislang nur sehr schleppend voran. Gegenüber der Vorerhebung aus dem Juni 2016 ist der Glasfaser-Anteil lediglich um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.

Im EU-Parlament wurde diese Woche erneut über Verstöße der polnischen Regierung gegen europäische Grundwerte debattiert. Neben einem Entzug der Stimmrechte im Ministerrat fordert unter anderem auch Deutschland, die Schraube bei der Vergabe von EU-Mitteln anzuziehen, sollte Polen nicht einlenken.

 

Deutschland liegt im ICT Development Index 2017 (ICT = englisch für Informations- und Telekommunikationstechnik (IKT)) auf Platz zwölf. Das Ranking zeigt, basierend auf elf verschiedenen Indikatoren aus den Bereichen ITK-Zugang, -Nutzung und -Fähigkeiten, wie gut Länder vernetzt sind.

Immer weniger Menschen gehen mit Firefox und Internet Explorer online. Laut aktuellen Daten kommen beide zusammen nur noch auf einen Desktop-Marktanteil von 21,4 Prozent. Verantwortlich für den Absturz ist Chrome. Der Google-Browser liegt derzeit bei rund 64 Prozent. Nun will Mozilla mit dem neuen Firefox Quantum wieder Boden gut machen. Für die Version 57 des früheren Erfolgs-Browsers sollen 75 Prozent des Quellcodes analysiert, umgeschichtet und umgeschrieben worden sein. In den Medien wird der neue Firefox wohlwollend besprochen. Ob das reicht, um Marktanteile zurückzugewinnen wird sich zeigen.

Wer in Deutschland ein Start-up gründet, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Laut des „Deutschen Startup Monitors 2017“ geben 61,1 Prozent der deutschen Gründer an, dass die Digitalisierung einen sehr großen Einfluss auf ihr Geschäftsmodell hat.

 

Die Grafik zeigt den Anteil der befragten Anwender und Planer von Industrie-4.0-Anwendungen, die folgende Hemmnisse im Unternehmen sehen. Befragt wurden Anwender und Planer von Industrie 4.0 Anwendungen in Unternehmen ab 100 Mitarbeiter.

 

Wie nachfolgende Infografik zeigt, ist die Gesamtzahl der nach Deutschland Entsandten seit 2009 wieder kontinuierlich gestiegen, bis sie im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen der Soka-Bau etwas rückläufig war. Aus Polen kamen 26,4 Prozent der etwa 105.150 entsandten Arbeitskräfte in diesem Sektor. Das entspricht etwa 27.760 Arbeitnehmern aus dem östlichen Nachbarland.

In der vorliegenden Statistik werden Umfrageergebnisse zur Höhe und Entwicklung der Eigenkapitalquote der deutschen Handwerksbetriebe im Zeitraum von 2012 bis 2017 dargestellt. Die Eigenkapitalquote gibt an, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital ist. Sie wird zur Beurteilung der Kapitalkraft des Unternehmens herangezogen.

Auf rund 2,8 Millionen verkaufte Exemplare pro Ausgabe kommen die überregionalen Tageszeitungen in Deutschland derzeit. Das geht aus aktuellen Daten der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) für das dritte Quartal 2017 hervor. Anfang des Jahrzehnts waren es noch etwa 1,6 Millionen mehr. Die Auflage der Bild ist beispielsweise gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 43 Prozent geschrumpft.

Die Weinernte ist aufgrund der Klimakapriolen in den drei größten weinproduzierenden Ländern der Welt in diesem Jahr sehr schlecht ausgefallen. Laut der jüngsten Prognose der Internationale Organisation für Rebe und Wein OIV sank die Produktion weltweit um 8,2 Prozent im Vergleich zu 2016. Italien, Frankreich und Spanien bleiben trotz starker Rückgänge die größten Weinproduzenten.

Die Statistik zeigt die Verteilung von Startup-Unternehmen in Deutschland nach Entwicklungsphase. Im Jahr 2017 befanden sich 21,4 Prozent der Startups in der „Seed-Stage“, in der sich das Startup noch in der Konzeptentwicklung befindet und noch keine Umsätze realisiert.

Wie entwickeln sich die Ausgaben für Online-Marketing? Nachfolgende Statistik bildet die Ergebnisse einer Umfrage zu den Ausgaben von Online-Werbung nach Online-Instrumenten in Deutschland ab.

Die Statistik zeigt die Anzahl der zugelassenen ambulanten Pflegediensten in Deutschland nach Trägerschaft in den Jahren 1999 bis 2015. In Deutschland waren Ende 2015 13.323 ambulante Pflegedienste zugelassen mit insgesamt 355.613 Beschäftigte.

Die Statistik zeigt die Entwicklung der Investitionen und Ausgaben für Cloud Computing nach Segmenten in den Jahren 2011 bis 2016.