Informationen und News

Kanzlerin Angela Merkel reist heute zu einem Kurzbesuch nach China. Sie wird sich bei ihrem mittlerweile elften Besuch in dem Land unter anderem für die gleichen Bedingungen für deutsche Unternehmen in China wie sie für chinesische Firmen in Deutschland gelten einsetzen. Für die Bundesrepublik ist China einer der wichtigsten Handelspartner, wie die Grafik zeigt. Sowohl der Importwert als auch der Wert der Exporte mit dem asiatischen Staat wachsen seit Jahren kontinuierlich. Im vergangenen Jahr war China das wichtigste Importland und das drittwichtigste Exportland für Deutschland.

Aussenhandel mit China

Das Internet ist für viele Neuland (besonders für Politiker). Und jedes Neuland will erschlossen werden, manche brauchen dafür nur etwas länger. In Deutschland fehlt es dafür in weiten Teilen der Republik an technischen Voraussetzungen. Das verdeutlicht einmal mehr eine aktuelle Ländervergleichsstudie. Danach surft man in Litauen, einem Land mit nur zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung der BRD, 72 Prozent schneller im deutschen 4G-Netz und kommt auch noch im Großteil des Landes in den Genuss der neuen Technik.

Zwar versucht die Bundesregierung zu zeigen, dass sie den Ernst der Lage begriffen hat, und ernennt neben Andreas Scheuer zusätzlich noch Dorothee Bär als Staatsministerin für die Digitalisierung – diese träumte aber noch vor wenigen Wochen lieber von Flugtaxis als von schnellem mobilem Internet.

Die vor 1990 geborenen werden sich noch erinnern, Telefonieren und im Internet surfen waren einmal Aktivitäten die schnell zu einer spürbaren Belastung für das Konto werden konnten. Kam in den 90er Jahren eine viertelstündiges Telefongespräch per Handy noch einer Investment-Entscheidung gleich, sind Telekommunikationsdienstleistungen im Flatrate-Zeitalter vergleichsweise günstig zu haben. Die Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Preise für Festnetztelefonie und Internet sowie Mobilfunkservices in Deutschland seit Jahren rückläufig sind. Mit einer Umkehr dieses Trends ist derzeit kaum zu rechnen.

Die CeBIT heißt jetzt CEBIT und findet dieses Jahr erstmals im Sommer statt. Ebenfalls neu ist das Image der seit 1986 ausgerichteten Computermesse, die sich im Untertitel jetzt „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“ nennt. Ob das der CEBIT, die zur Jahrtausendwende noch bis zu 800.000 Besucher anzog, zu neuer Popularität verhilft bleibt abzuwarten. Zuletzt stagnierte die Besucherzahl bei 200.000.

IT Technik ITK Digitalisierung

Zehn Milliarden SMS haben die Deutschen laut Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr verschickt, das entspricht einem Rückgang von rund 21 Prozent. Das Kurznachrichtenvolumen ist seit 2013 stark rückläufig. 2012 waren es mit 59,8 Milliarden noch fast fünfmal so viele Kurznachrichten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die SMS ein rasantes Wachstum hingelegt. Der deutliche Rückgang ist vor allem der mittlerweile flächendeckenden Verbreitung von Smartphones und der damit einhergehenden Nutzung von Messenger-Apps wie WhatsApp geschuldet.

Während es für die SMS in Deutschland bergab geht, zeigt der Trend bei der WhatsApp-Nutzung in die entgegengesetzte Richtung. Aktuell werden täglich 65 Milliarden Nachrichten über den Messenger verschickt. Das sind nochmal zehn Milliarden mehr als im Sommer 2017.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, kündigte am Dienstag  das Atomabkommen mit Iran. Beobachter vermuten, dass sich Trump so eindeutig gegen das Abkommen positioniert hat, weil es sich dabei um eine Hinterlassenschaft seines Amtsvorgängers Barack Obama handelt. Das Atomabkommen wurde 2015 von den Vereinigten Staaten, China, Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit Iran ausgehandelt.

Wie nachfolgende Infografik mit Daten der Europäischen Kommission zeigt, hat die EU aus handelspolitischer Sicht ein größeres Interesse an einem Fortbestehen des Abkommens, da im Gegenzug für die Einfrierung des iranischen Atomprogramms die Wirtschaftssanktionen gegen Iran ausgesetzt wurden. Die Vereinigten Staaten haben aus wirtschaftlicher Sicht vergleichsweise wenig zu gewinnen oder zu verlieren, wie aus Daten des amerikanischen Statistikamts hervor geht.

Die in Paris ansässige Internationale Organisation für Rebe und Wein OIV musste in ihrem jüngsten Jahresbericht verkünden, dass die weltweite Weinproduktion im Jahr 2017 mit etwa 250 Millionen Hektolitern auf ein historisches Tief gefallen ist. Sie verzeichnete einen Rückgang von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Grund nennt die OIV schlechte klimatische Bedingungen für den Weinanbau. Dafür spricht auch, dass die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr mit 7,6 Millionen Hektar stabil blieb.

Der Weinkonsum ist mit etwa 243 Millionen Hektolitern im Gegensatz zur Produktion stabil. Diese Entwicklung hat sich bereits im Preis niedergeschlagen. Der monatliche Verbraucherpreisindex für Wein in Deutschland ist zuletzt von 109,9 Punkten im Dezember 2017 auf 111,5 Punkte im März 2018 gestiegen (2010 = 100).

48,9 Milliarden Euro hat der Einzelhandel im engeren Sinne (ohne Kfz, Tankstellen, Brennstoffe und Apotheken) laut HDE Online-Monitor 2018 im vergangenen Jahr umgesetzt. Das entspricht 9,5 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes. Indes ist der Anteil von E-Commerce am Gesamtmarkt in einigen Branchen schon deutlich höher. So werden im Bereich Consumer Electronics bereits fast 29 Prozent der Umsätze über das Internet erwirtschaftet. Schlusslicht ist mit zwei Prozent Onlineanteil unverändert der Bereich Fast Moving Consumer Goods, also Konsumgüter des alltäglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogerieartikel.

Unternehmensberatung Einzelhandel

Deutsche alleinstehende Arbeitnehmer ohne Kinder tragen im OECD-Vergleich die zweitgrößte Steuer- und Abgabenlast. 39,9 Prozent des Brutto-Einkommens kommen nicht bei den Arbeitnehmern an. Mehr ist es mit 40,5 Prozent nur in Belgien, wie die Grafik von Statista zeigt. Das geht aus einem jährlich erscheinenden OECD-Bericht hervor, für den die Abgaben in den 35 Mitgliedsländern verglichen werden.

Im Durchschnitt zahlen Arbeitnehmer in den entwickelten Industriestaaten mit 25,5 Prozent etwa ein Viertel ihres Einkommens. Während die Abgaben für deutsche Arbeitnehmer hoch sind, zahlen die Arbeitgeber hierzulande im Ländervergleich einen eher niedrigen Anteil an den Sozialabgaben. Inklusive dieses Anteils liegt der Abgabensatz bei alleinstehenden kinderlosen Singles bei 49,7 Prozent. Im OECD-Schnitt sind es 35,9 Prozent.

High-Tech-Produkte wie Smartphones und Bürocomputer, aber auch elektrische Instrumente und sonstige ausgefeilte Elektrotechnik, machen laut der Europäischen Statistikbehörde etwa 19 Prozent der Gesamtimporte nach Warenwert in die Europäische Union aus. Im Jahr 2017 kamen dabei Waren im Wert von über 121 Milliarden Euro aus China, das entspricht einem Anteil von 34 Prozent.

Die Vereinigten Staaten stehen mit 95,7 Milliarden Euro (27 Prozent) und die Schweiz mit 22,8 Milliarden Euro (6 Prozent) an zweiter und dritter Stelle. Aus China wurden vor allem Telekommunikationsgeräte (53 Prozent) und Computer (36 Prozent) eingeführt.

AdNet Consulting - UNternehmensberatung

Blockchain und Initial Coin Offerings (kurz ICO) bestimmen thematisch derzeit die Überschriften einschlägiger Tech-Blogs und zunehmend auch der Wirtschaftspresse. Ein Bedeutungszuwachs, der belegbar ist: So übersteigt das weltweite Finanzierungsvolumen durch ICOs mit 6,3 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2018 bereits das Volumen des gesamten Jahres 2017 (5,3 Milliarden US-Dollar).

Es gibt in Deutschland insgesamt 120 Startups, die ihr Geschäftsmodell im Kern, auf das Thema Blockchain ausgerichtet haben. Dezentral ist dabei nur die zugrunde liegende Technologie. Über die Hälfte der Unternehmen konzentriert sich auf den Standort Berlin. 45 Prozent der Unternehmen konnten sich eine Finanzierung mittels ICO sichern.

Die Veränderungen, welche die Industrie 4.0 mit sich bringt, betrifft beinahe alle Branchen. Durch die technischen Neuerungen die sich hinter so sperrigen und vielsagenden Buzzwords wie Predictive Maintanence oder Smart Manufacturing verbergen wird sich die Art wie wir arbeiten grundlegend verändern oder menschliche Arbeitskräfte gar komplett obsolet machen. Eine Branche, in der diese Entwicklung bereits vor einigen Jahren spürbar begonnen hat, ist die Fertigungsindustrie. Dort finden Industrieroboter in Deutschland schon seit 1970 Anwendung – vorwiegend in der Automobilindustrie um menschliche Arbeit zu unterstützen oder gar zu ersetzen.

Wie die nachfolgende Grafik zeigt, liegt Deutschland auf Platz drei der Länder mit der größten Dichte an Fertigungsrobotern im weltweiten Vergleich. Dabei liegen die Deutschen knapp vor dem hoch technologisierten Japan.

AdNet Consulting - Industrie 4.0

Die Zentralisierung der digitalen Welt ist in vollem Gange. Anbieter sogenannter Cloud-Dienstleistungen ermöglichen es Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur auszulagern oder Rechenleistung und Speicherplatz flexibel anzumieten. Auch der Endverbraucher profitiert trotz Datenschutzbedenken von dieser Entwicklung: Wer zum Beispiel Microsoft als Betriebssystem nutzt, kann die nötige Software anmieten statt sie zu kaufen und seine Dateien auf einem externen Server ablegen.

Wie nachfolgende Infografik zeigt, tummeln sich wie in anderen Bereichen der digitalen Wirtschaft auch hier bekannte Größen; allen voran Amazon, Microsoft, IBM und Google, aber auch das chinesische Pendant zu Amazon, Alibaba, ist unter den fünf größten Anbietern, die zusammen einen Marktanteil von 64 Prozent haben.

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Mit der DSGVO soll die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden.

Datenschutzverstöße können nach Inkrafttreten der Verordnung mit Geldbußen in Höhe von bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes pro Verstoß bestraft werden. Eine realistische Gefahr für viele Unternehmen in Deutschland zeigt eine aktuellen Studie. Demnach haben nur 13 Prozent von 606 befragten Unternehmen, ihre Prozesse bereits an die neuen Regularien angepasst. Am weitesten ist noch die Software-Branche, wie die nachfolgende Grafik zeigt. 27 Prozent der Unternehmen haben indes noch nicht mal angefangen.

EU-DSGVO Datenschutz-Grundverordnung

Die Statistik zeigt das aktuelle Geschäftsklima im Kraftfahrzeug-Gewerbe in Deutschland im 1. Quartal 2018. 21,6% der Befragten waren der Ansicht, dass das Geschäftsklima als „Gut“ zu bewerten sei. Dies entspricht einen Rückgang von ca. 15% gegenüber dem 4. Quartal 2017.

AdNet Consulting Unternehmensberatung

Nachfolgende Statistik zeigt das aktuelle Geschäftsklima im Autohandel im gleichen Zeitraum

AdNet Consulting Unternehmensberatung.

Im Bereich des Ingenieurwesens gibt es in Deutschland weiterhin einen deutlichen Engpass. Im vierten Quartal 2017 waren in allen Bereichen etwa 80.000 Stellen vakant, wobei es im selben Zeitraum laut des Instituts der Deutschen Wirtschaft nur 24.000 arbeitslose Ingenieure gab. Der Engpass zog im vierten Quartal sogar an. Wegen der sehr guten Entwicklung im Baubereich, lag sie dort um fast 28 Prozent über der Engpassrelation des Vorjahresquartals.

Wie nachfolgende Infografik zeigt, gab es in diesem Bereich über 30.000 offene Stellen und auch den größten Engpass, da auf 100 Arbeitssuchende etwa 500 offene Stellen kamen. Obwohl sich eine Abkühlung des Baubooms abzeichnet, werden Ingenieure insgesamt auf absehbare Zeit sehr gefragt bleiben.

Unternehmensberatung Bauwirtschaft

Im Ministerium für Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz fand am 13. März 2018 das Branchen-Gespräch „Embedded Systems“ mit rund 60 Teilnehmern aus Industrie und Wissenschaft statt.

Embedded Systems steuern die Funktionen von Haushaltsgeräten, Fahrzeugen und Industrieanlagen. Mit den Entwicklungen von Industrie 4.0, vorausschauender Wartung und autonomer Steuerung entstehen neue Anforderungen. Die Systeme müssen künftig größere Datenmengen verarbeiten, autonome Entscheidungen treffen, miteinander kommunizieren und dabei vor unbefugten Zugriffen geschützt sein.

Wer eine Werbemaßnahme als anstößig empfindet, kann diese beim Deutschen Werberat melden. In 530 Fällen hat dieser im vergangenen Jahr die Beanstandungen geprüft – in 395 Fällen wurden sie als unberechtigt eingestuft, in 121 Fällen wurde die Werbung eingestellt oder geändert und in 14 Fällen sprach der Werberat eine öffentliche Rüge aus.

Häufigster Grund war mit 321 Fällen Geschlechterdiskriminierung. 64 Beschwerden erfolgten aus ethischen und moralischen Gründen, 45 Fälle erfolgten wegen Diskriminierung von Personengruppen, wie die Grafik zeigt.

Im Jahr 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 20 093 Unter­nehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 6,6 % weniger als im Jahr 2016.

Nachfolgende Statistik zeigt die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen aufgeteilt nach Branchen. Die gesamte Kfz-Branche steht in den nächsten Jahren vor Veränderungen. Die gesamte Branche muss sich auf Veränderungen der Märkte, Produkte und Dienstleistungen mit dringenden Restrukturierungsmaßnahmen vorbereiten. Weitere  Informationen für Unternehmen der Kfz-Branche.

AdNet Consulting

Der Ausbau der nötigen Infrastruktur für die digitale Zukunft schreitet in Deutschland weiterhin nur schleppend voran. Wie eine Erhebung des TÜV Rheinland im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zeigt, sind vor allem in ländlichen Gebieten nach wie vor viele Haushalte vom schnellen Internet abgeschnitten.

Wie die folgende Grafik zeigt, haben nur 36 Prozent der Haushalte in ländlich geprägten Gebieten die Möglichkeit, einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mehr als 50 Mbit/s zu buchen. Besonders schlecht ist die Breitbandverfügbarkeit laut BMVI in den neuen Bundesländern, was verheerende Auswirkungen haben könnte: Die mangelhafte Infrastruktur verhindert, dass junge Firmen sich in diesen Gegenden ansiedeln können, was dazu führen kann, dass strukturschwache Regionen weiter abgehängt werden.

Für den aktuelle „State of LTE Report“ hat Open Signal ausgewertet, in welchen Ländern es um das LTE-Netz am besten steht. Angeführt wird das Ranking von Singapur mit 44,31 Mbps, wie die Grafik von Statista zeigt. Die langsamsten Verbindungen haben mit nur 6,07 Mbps Indien und Algerien mit 8,65 Mbps. Deutschland liegt mit 22,67 Mbps auf Rang 44 von 88 untersuchten Ländern.

Doch die Geschwindigkeit sagt noch nichts über die Verfügbarkeit in einem Land aus. So konnten die Südkoreaner in 97,49 Prozent der Fälle LTE nutzen. Ausgewertet wurden für die Analyse 58 Milliarden Verbindungsdaten von knapp 5 Millionen Nutzern weltweit im vierten Quartal 2017.

Wer zuverlässig und schnell mobil surfen will, kann es nicht in Deutschland.  Mit einer durchschnittlichen Downloadrate von nur 22,7 Mbps und einer Netzabdeckung von 65,7 Prozent ist das deutsche LTE-Netz eins der Schlusslichter in Europa, wie ein aktueller Vergleich zeigt.

Insgesamt wurden die Verbindungen in 36 europäischen Ländern untersucht. Spitzenreiter bei der Geschwindigkeit ist mit 42,1 Mbps das niederländische Netz, die höchste Abdeckung hat mit 92,2 Prozent Norwegen. Ebenfalls in die Top Ten schaffen es Bulgarien und Serbien, allerdings mit einer vergleichsweise geringen Netzabdeckung von 74 Prozent und 75,2 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. Deutschland erreicht bei der Geschwindigkeit Rang 32 und bei der Verfügbarkeit Rang 31.

Die Deutschen schreiben sich jährlich zum neuen Rekord: Wie die Grafik von Statista zeigt, steigt die Anzahl der versendeten E-Mails hierzulande jedes Jahr weiter. 2017 war der Anstieg besonders deutlich von 625,8 Milliarden Mails 2016 auf 771 Milliarden im Jahr 2017. Und auch in diesem Jahr soll das rasante Wachstum weiter gehen – laut Daten der E-Mail Anbieter steigt die Zahl 2018 auf 917 Milliarden.

Grund sei der Boom im E-Commerce und der anhaltende Trend zur Digitalisierung der Geschäftskommunikation. Hier ist noch erhebliches Potenzial vorhanden, sodass die Zahl der versendeten Mails in den kommenden Jahren weiter steigen dürfte.

Gerade fünf Prozent der Deutschen verfügen laut Zahlen der Europäischen Kommission über einen Breitbandanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 100 Mbps oder mehr. Damit liegt Deutschland sogar unter dem EU-Schnitt von 6,4 Prozent.

Auf Platz eins liegt derzeit Schweden mit 24 Prozent vor Belgien und Portugal. Auch ein Niveau tiefer sieht es in Punkto Breitbandversorgung nicht viel besser aus. Laut Kommissionsangaben haben nur 16 Prozent der Deutschen mindestens 30 Mbps zur Verfügung.

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,2 Prozent über dem des Vorjahres. Damit stieg das BIP das achte Jahr in Folge nach der Wirtschaftskrise.

Im Mittel der vergangenen zehn Jahre lag das Wachstum bei 1,3 Prozent – das BIP 2017 lag also fast einen Prozentpunkt darüber. Zurückzuführen sei das vor allem auf gestiegene Konsumausgaben der Bevölkerung, höhere Investitionen vieler Unternehmen und der starken Weltwirtschaft, von der die deutschen Exporteure profitieren.

1.350 Millionen Gigabyte mobiles Datenvolumen werden die Deutschen laut TK-Marktanalyse Deutschland 2017 verbrauchen. Aber der Datenverkehr könnte wohl noch deutlich höher sein. Denn im europäischen Vergleich wird deutlich, dass die Deutschen bislang vergleichsweise wenig für ihr Geld kriegen. Während unsere Nachbarn in den Niederlanden oder der Schweiz unbegrenzt surfen können, bekommen die Deutschen Verbraucher laut Digital Fuel Monitor für bis zu 30 Euro maximal 15 Gigabyte Datenvolumen. Die gute Nachricht ist, es tut sich etwas auf dem Markt – noch im April waren zu diesem Preis maximal sechs Gigabyte drin.

Die gute Konjunktur sorgt in Deutschland für eine stabile Personalnachfrage. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung  (IAB) sind derzeit 1,1 Millionen Stellen unbesetzt – davon 842.000 in Westdeutschland. Den höchste Personalbedarf (617.000 offene Stellen) verzeichnet der Dienstleistungssektor (unternehmensnahe und sonstige Dienstleistungen). Konstant hoch ist der Bedarf im Bereich Information und Kommunikation (44.000 offene Stellen). Gleichzeitig verzeichnet das Statistische Bundesamt ein konstant hohes Wachstum der Berufstätigenzahl. Im Oktober gingen 44,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland eine Erwerbstätigkeit nach.

Die Nutzung des Tor-Netzwerks ist in Deutschland Ende September sprunghaft gestiegen. Lag die Zahl der Zugriffe vorher bei unter 180.000 waren es zuletzt mehr als eine halbe Million. TOR ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten, das zum Beispiel für Internet-Browsing (Tor-Browser) oder Instant Messaging genutzt werden kann. TOR ist die Abkürzung von „The Onion Routing“. Onion – englisch für Zwiebel – spielt auf die Art an, wie Datenverkehr innerhalb des Tor-Netzwerks verschlüsselt wird.

Die Grafik zeigt das Ergebnis einer im Jahr 2017 in Deutschland durchgeführten Umfrage zur künftigen und aktuellen Nutzung von digitalen Technologien. 75 Prozent der befragten Führungskräfte, die in ihrem Unternehmen für das Thema Digitalisierung verantwortlich sind, gaben an, dass in ihrem Unternehmen aktuell bereits Cloud Computing im Einsatz ist.

Nur 1,8 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland waren im Dezember 2016 mit einem Glasfaserkabel verbunden. Das zeigen Daten der OECD. Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig. Absolute Weltspitze ist Japan mit rund 75 Prozent. In Europa sind die skandinavischen Länder – allen voran Schweden (55 Prozent) – führend.

In Deutschland kommt der Ausbau bislang nur sehr schleppend voran. Gegenüber der Vorerhebung aus dem Juni 2016 ist der Glasfaser-Anteil lediglich um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.

Im EU-Parlament wurde diese Woche erneut über Verstöße der polnischen Regierung gegen europäische Grundwerte debattiert. Neben einem Entzug der Stimmrechte im Ministerrat fordert unter anderem auch Deutschland, die Schraube bei der Vergabe von EU-Mitteln anzuziehen, sollte Polen nicht einlenken.

 

Deutschland liegt im ICT Development Index 2017 (ICT = englisch für Informations- und Telekommunikationstechnik (IKT)) auf Platz zwölf. Das Ranking zeigt, basierend auf elf verschiedenen Indikatoren aus den Bereichen ITK-Zugang, -Nutzung und -Fähigkeiten, wie gut Länder vernetzt sind.

Immer weniger Menschen gehen mit Firefox und Internet Explorer online. Laut aktuellen Daten kommen beide zusammen nur noch auf einen Desktop-Marktanteil von 21,4 Prozent. Verantwortlich für den Absturz ist Chrome. Der Google-Browser liegt derzeit bei rund 64 Prozent. Nun will Mozilla mit dem neuen Firefox Quantum wieder Boden gut machen. Für die Version 57 des früheren Erfolgs-Browsers sollen 75 Prozent des Quellcodes analysiert, umgeschichtet und umgeschrieben worden sein. In den Medien wird der neue Firefox wohlwollend besprochen. Ob das reicht, um Marktanteile zurückzugewinnen wird sich zeigen.

Wer in Deutschland ein Start-up gründet, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Laut des „Deutschen Startup Monitors 2017“ geben 61,1 Prozent der deutschen Gründer an, dass die Digitalisierung einen sehr großen Einfluss auf ihr Geschäftsmodell hat.

 

Die Grafik zeigt den Anteil der befragten Anwender und Planer von Industrie-4.0-Anwendungen, die folgende Hemmnisse im Unternehmen sehen. Befragt wurden Anwender und Planer von Industrie 4.0 Anwendungen in Unternehmen ab 100 Mitarbeiter.

 

Wie nachfolgende Infografik zeigt, ist die Gesamtzahl der nach Deutschland Entsandten seit 2009 wieder kontinuierlich gestiegen, bis sie im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen der Soka-Bau etwas rückläufig war. Aus Polen kamen 26,4 Prozent der etwa 105.150 entsandten Arbeitskräfte in diesem Sektor. Das entspricht etwa 27.760 Arbeitnehmern aus dem östlichen Nachbarland.

In der vorliegenden Statistik werden Umfrageergebnisse zur Höhe und Entwicklung der Eigenkapitalquote der deutschen Handwerksbetriebe im Zeitraum von 2012 bis 2017 dargestellt. Die Eigenkapitalquote gibt an, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital ist. Sie wird zur Beurteilung der Kapitalkraft des Unternehmens herangezogen.

Auf rund 2,8 Millionen verkaufte Exemplare pro Ausgabe kommen die überregionalen Tageszeitungen in Deutschland derzeit. Das geht aus aktuellen Daten der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) für das dritte Quartal 2017 hervor. Anfang des Jahrzehnts waren es noch etwa 1,6 Millionen mehr. Die Auflage der Bild ist beispielsweise gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 43 Prozent geschrumpft.

Die Weinernte ist aufgrund der Klimakapriolen in den drei größten weinproduzierenden Ländern der Welt in diesem Jahr sehr schlecht ausgefallen. Laut der jüngsten Prognose der Internationale Organisation für Rebe und Wein OIV sank die Produktion weltweit um 8,2 Prozent im Vergleich zu 2016. Italien, Frankreich und Spanien bleiben trotz starker Rückgänge die größten Weinproduzenten.

Die Statistik zeigt die Verteilung von Startup-Unternehmen in Deutschland nach Entwicklungsphase. Im Jahr 2017 befanden sich 21,4 Prozent der Startups in der „Seed-Stage“, in der sich das Startup noch in der Konzeptentwicklung befindet und noch keine Umsätze realisiert.

Wie entwickeln sich die Ausgaben für Online-Marketing? Nachfolgende Statistik bildet die Ergebnisse einer Umfrage zu den Ausgaben von Online-Werbung nach Online-Instrumenten in Deutschland ab.

Die Statistik zeigt die Anzahl der zugelassenen ambulanten Pflegediensten in Deutschland nach Trägerschaft in den Jahren 1999 bis 2015. In Deutschland waren Ende 2015 13.323 ambulante Pflegedienste zugelassen mit insgesamt 355.613 Beschäftigte.

Die Statistik zeigt die Entwicklung der Investitionen und Ausgaben für Cloud Computing nach Segmenten in den Jahren 2011 bis 2016.