Krisenmanagement und Kommunikation für KMU – Mittelstand

Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer kann Fehler machen. Unternehmerische Fehler münden aber erst dann in einer Krise, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und entsprechend nicht korrigiert werden.

Externes Krisenmanagement wird häufig erst dann von vielen Unternehmen in Anspruch genommen, wenn sich die Krise schon manifestiert hat. Eine Krise baut sich also nicht selten unmerklich auf. Wenn allerdings nicht zügig gegengesteuert wird, bedeutet dies nicht selten das Ende eines Unternehmens.

Grundsätzlich gilt also, je früher ein Unternehmen eine Beratung wahrnimmt, desto eher ist eine Restrukturierung, vielleicht sogar mit Fördermitteln oder immerhin eine geordnete Abwicklung möglich. Beratung und Unterstützung sollte daher nicht erst in einer Notsituation in Anspruch genommen werden. Wenn Alarmsignale wie Auftragsrückgang, Zahlungsprobleme und dann noch möglicherweise dauerhaft ausgeschöpfte Kontokredite vorliegen, ist es oftmals zu spät.

Lassen Sie es nicht so weit kommen – Sprechen Sie mit uns

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Von vielen öffentlichen Institutionen werden nur drei Krisenstadien unterschieden:

– die Strategiekrise,
– die Erfolgskrise und
– schließlich die lebensbedrohte Liquiditätskrise.

Im modernen Sanierungsmanagement unterscheiden wir noch drei weitere Krisenstadien:

– die Stackholderkrise
– die Produkt und Absatzkrise
– die Insolvenzreife.

Die Stackholderkrise soll hier genauer betrachtet werden, denn sie ist häufig der Ausgangspunkt einer Unternehmenskrise und könnte in den meisten Fällen sicher durch frühzeitiges Erkennen verhindert werden. Durch den geschulten Blick von außen, frühzeitiges Eingreifen und Handeln kann das Unternehmen nicht selten wieder in die richtigen Bahnen gelangen.

Die Stackholderkrise beginnt nicht selten schleichend und wird weder intern durch Unternehmensangehörige noch extern durch Außenstehende bemerkt. findet meist ihren Ursprung in der Gründungsphase eines Unternehmens oder später in der überdurchschnittlichen Wachstumsphase in traditionell gewachsenen Familienunternehmen, bei der Unternehmensnachfolge oder Unternehmensübergabe. Abläufe haben sich eingeschlichen und werden nicht mehr hinterfragt.

Wer gehört zu den Stackholdern? Natürlich in erster Linie die Gesellschafter und das Management. Mögliche Ursachen für eine Stackholderkrise sind häufig grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten unter den Stakeholdern. Diese Unstimmigkeiten verursachen dann nicht selten Effizienzverluste, so dass wichtige Entscheidungen verzögert oder gar nicht getroffen werden Das Führungsverhalten wird vernachlässigt und möglicherweise geht das Leitbild und Ziel des Unternehmens den Augen verloren. Den Beteiligten ist zu diesem Zeitpunkt aber oft noch nicht bewusst, dass eine Unternehmenskrise vorliegt

Weitere Stackholder sind Kreditgeber und Finanzgeber. Aber es zählen auch Kunden dazu, von denen ein Unternehmen maßgeblich abhängig ist. Genauso können  unmotivierte Mitarbeiter, sowie Behörden und deren Interessensvertreter bei der ursächlichen Entwicklung und Entstehung einer Krise eine große Rolle spielen.

Krisen früh erkennen – gezielt handeln und weiter erfolgreich sein

Grundsätzlich gilt: Umso später eine Unternehmenskrise erkannt wird, desto höher ist der Restrukturierungsaufwand oder gar die Gefahr, dass das Unternehmen in Schieflage und dann in die unvermeidbare Insolvenz gerät. Ein regelmäßiger kritischer Blick von außen kann möglicherweise das Schlimmste verhindern und frühzeitig beratend und regulierend zur Seite stehen.