Fördermittel / Finanzierung

BAFA Beratungsförderung und Beratungszuschuss

Die Europäische Union, Bund und Länder bieten Unternehmen und Gründern eine Vielzahl an Förderprogramme und Zuschüsse. Es zählt zur unternehmerischen Pflicht sich über Förderprogramme und Zuschüsse dauernd zu informieren. Denn nicht genutzte Fördermittel und Zuschüsse sind verlorenes (verschenktes) Kapital.

Förderprogramme und Zuschüsse werden angeboten für Beratungen, für Investitionen, für Forschung und Entwicklung, Beteiligungen, Bürgschaften, Personalkosten, Messen uvm.

Kleine und mittlere Unternehmen können bei der Unternehmensberatung von der Bundesförderung durch die BAFA  (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) profitieren.

Fördermittel / Finanzierung

BAFA-Beratungsförderung für unternehmerisches Know-how

Kleine und mittlere Unternehmen können bei der Unternehmensberatung von der Bundesförderung durch die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) profitieren. Gefördert werden:

1. Allgemeine Beratungen zu allen

  • wirtschaftlichen, finanziellen, personellen oder organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

2. Spezielle Beratungen für Unternehmen

  • die von Unternehmerinnen geführt werden,
  • die von Migranten/innen geführt werden
  • die von Unternehmer/innen mit Behinderung geführt werden,
  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund,
  • zur Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiter/innen mit Behinderung,
  • zur Fachkräftegewinnung und -Sicherung,
  • zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • zur altersgerechten Gestaltung der Arbeit,
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz.

Die Beratungsprogramme sind seit Inkrafttreten der neuen Beratungsrichtlinien in drei Module unterteilt:

Modul 1 richtet sich an Jungunternehmen
(Unternehmen bis zwei Jahre nach der Gründung) für sämtliche Themenschwerpunkte der allgemeinen oder speziellen Beratung (siehe oben). Es gelten folgende Kriterien:

  • maximale Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: 4.000 Euro
  • Fördersatz 50% (alte Bundesländer einschließlich Berlin und Region Leipzig – ohne Region Lüneburg)
  • Förderhöchstsatz: 2.000 Euro
  • Zielsetzung: Unterstützung beim Aufbau, der nachhaltigen Führung und Sicherung des Jungunternehmens.

Modul 2 gilt für Bestandsunternehmen
(Unternehmen ab dem 3. Jahr nach der Gründung) für sämtliche Themenschwerpunkte der allgemeinen oder speziellen Beratung (siehe oben). Es gelten folgende Kriterien:

  • maximale Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: 3.000 Euro
  • Fördersatz 50% (alte Bundesländer einschließlich Berlin und Region Leipzig – ohne Region Lüneburg)
  • Förderhöchstsatz: 1.500 Euro
  • Zielsetzung: Ergänzung und Vertiefung des Unternehmerpotenzials und der Handlungskompetenz.

Modul 3 hilft Unternehmen in Schwierigkeiten für folgende Bereiche und Konditionen:

  • Unternehmenssicherungsberatung
  • Zusätzlich kann nach der Unternehmenssicherungsberatung zur Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eine weitere Beratung (Folgeberatung) gefördert werden
  • maximale Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: 3.000 Euro
  • Fördersatz 90% bundesweit
  • Förderhöchstsatz: 2.700 Euro
  • Zielsetzung: Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und der Vorbeugung von Entlassungen.

Die Förderung ist für kleine und mittlere Unternehmen fast aller Branchen möglich.

Wir unterstützen Sie im Antragsverfahren und bei der Inanspruchnahme der Förderung und machen diese einfach und unkompliziert. In einem Erstgespräch erläutern wir Ihnen gerne, wie Sie die Förderung optimal für Ihre beabsichtigte Beratungsleistung einsetzen können.

Sollten Sie nach Ablauf der Beratung weiteren Beratungsbedarf haben, besteht die Möglichkeit der vertiefenden Beratung mit Landesförderung, z.B. in Rheinland-Pfalz über die ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.

Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Beratungsteam.

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